Emotionales Essen - was das KIND IN DIR damit zu tun hat.
- Anna Rohde
- 10. Juni
- 3 Min. Lesezeit

Bist du wütend und frustriert auf dich wegen deines emotionalen Essens?
Du bist damit nicht allein – wirklich!
Du denkst vielleicht noch, es ist ein Disziplinproblem oder dein persönliches Versagen?
Dabei steckt dahinter so viel mehr! Das versichere ich dir als promovierte Oecotrophologin, zertifizierte Life-Coachin und Ex-Betroffene.
Oftmals ist die Ursache für emotionales Essen ein tiefes Gefühl von Scham – nicht nur für den Kontrollverlust beim Essen, sondern für dich. Bitte bleib jetzt bei mir - ich weiß das Thema ist unangenehm, aber es wird sich lohnen!
Wenn du emotionales Essen lösen willst, musst du lernen mit diesem Gefühl zu arbeiten, statt dein Essverhalten zu optimieren (was eine wunderbare Ablenkung von genau solchen unangenehmen Gefühlen ist).
Aber lass mich das Schritt für Schritt hier erklären:
Wie Schamgefühle entstehen
Schamgefühl entstehen meist in der Kindheit. Und zwar dann, wenn damals deine Gefühle und Bedürfnisse nicht gesehen oder ernst genommen wurden.
Vielleicht kennst du einen der folgenden Sätze:
„Heul doch nicht“
„Stell dich nicht so an“
„Ein Indianer kennt keinen Schmerz“
„Sei doch nicht so sensibel“
„Du bist viel zu hysterisch“
Dann beginnt ein zuerst leiser, gefährlicher Gedanke sich in kindliche Gehirne zu pflanzen:
„Mit mir stimmt etwas nicht. Ich bin falsch“.
Um den damit verbundenen Schmerz nicht zu spüren, hast du bereits als Kind gelernt:
Dich über-anzupassen
Niemandem zur Last zu fallen
Dich kleiner zu machen, als du bist
Dich zu verstecken.
Was hat das jetzt aber mit emotionalem Essen zu tun?
Wie Scham und emotionales Essen zusammenhängen
Das ständige Anpassen und Kleinhalten ist auf die Dauer ganz schön anstrengend.
Deswegen wird Essen hier so wichtig.
Essen ist kurze Entlastung von ständiger Kontrolle alles richtig zu machen. Ein so, so wirksames Ventil für Anspannung.
Essen als Schutzschild vor schmerzhaften Gefühlen, die mit der Überzeugung „mit mir stimmt etwas nicht“ zusammenhängen.
Essen wird als ein sicherer Ersatzort für dich. Hier kannst du immer zurückkehren. Ohne etwas sein zu müssen. Einmal kurz abschalten. Loslassen.
Wieso Diäten nicht gegen emotionales Essen helfen
Vielleicht versuchst auch du schon seit Jahren gegen das emotionale Essen mit Diäten, Kontrolle und Disziplin heranzugehen.
Ohne Erfolg. Und das ist ganz normal!
Denn Diäten und co verstärken das Gefühl nicht richtig zu sein.
Denn Diäten können langfristig nicht funktionieren. Dazu gibt es auch wissenschaftliche Hinweise.
UND sie vermitteln dir ständig, dass du falsch bist mit dem was du bist und machen damit Milliarden Umsätze.
Was wäre aber, wenn das gar nicht stimmen würde? Und es einen wirklich nachhaltigen Weg gibt, damit sich emotionales Essen aus deinem Leben verabschiedet?
Wie emotionales Essen nachhaltig verschwindet
Wenn Diäten und co nicht die Antwort auf emotionales ESsen sind, was hilft denn bitte dann dabei, dass du dich wieder wirklich wohl und frei fühlst?
Here we go:
Du darfst einen wahren inneren sicheren Ort finden – abseits vom Essen. Dann kann dich keine Marketingkampagne mehr verunischern und du strahlst von Innen nach Außen.
Du darfst lernen innere (Nervensystem-)Kapazität aufzubauen, um Scham-Gefühlen begegnen zu können, statt sie wegessen zu müssen.
Du darfst lernen diesem kindlichen Scham-Anteil liebevoll zu begegenen und ihn zu nähren (statt dich übers Essen zu übernähren).
Hierbei helfen dir gezielte und erprobte Tools aus Achtsamkeitpraktiken, Nervensystem-& Gefühls-Regulation und somatic work practices.
Wenn die Scham nicht mehr gefährlich ist, dann brauchst du das Essen nicht mehr um sie zu bekämpfen.
So kannst du dir wieder rund ums Essen vertrauen und wieder das fühlen:
Ich bin wichtig.
(ohne dir wirkungslose Affirmationen vorzusagen, die mehr frustrieren, als Veränderung herbeiführen 😉)
Genau auf diesem befreienden Weg begleite ich Frauen in meiner körperbasierten 1:1 Begleitung Zurück zu dir.
Was dadurch wieder möglich werden kann?
Urlaube ohne Essensstress
Restaurantbesuche zum gemeinsamen Genießen
Schwimmbadbesuche mit Selbstvertrauen
Arbeitstermine mit voller Präsenz und Überzeugungskraft
Kindern ein gesundes Vorbild sein
U.s.v.m.
Bauen wir erstmal innere Sicherheit auf. Damit du dann genügend Kapazität hast,
... um die tieferen Ursachen deines emotionalen Essverhaltens herauszufinden und die damit verbundenen Gefühle in Bewegung zu bringen – statt sie wegzuessen
Erst so wird der Weg zum intuitiven und gesunden Essen – ohne kreisende Gedanken - endlich frei.
Wenn du wissen willst, wie dieser Weg für dich aussehen könnte, bist du herzlich eingeladen dir ein Info-Gespräch mit mir zu buchen.
Ein safe space den ich dir halten – von Frau zu Frau – ohne Druck oder Bewertung. Wir finden heraus, ob ich dir wirklich helfen kann (oder nicht – ich gebe dir meine ehrliche Einschätzung auf Basis meiner langjährigen Erfahrung). Jetzt Info-Gespräch anfragen. Kostenfrei und unverbindlich.
PS: Ich wünschte mir, mir hätte das früher jemand gesagt: Du musst dich nicht schämen für dein emotionales Essen. Du kannst mir alles sagen, was dich bewegt. Ich halte dich, ich halte dir den Raum, ich bin da. Für dich. Du bist richtig!



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